Er war einer der größten Schauspieler seiner Generation, doch die Öffentlichkeit kannte ihn oft nur als Mr. Elizabeth Taylor. Richard Burton, geboren 1925 im walisischen Pontrhydyfen, hinterließ ein beeindruckendes filmisches und theatralisches Erbe.

Geburtsdatum: 10. November 1925 ·
Sterbedatum: 5. August 1984 ·
Alter bei Tod: 58 Jahre ·
Ehen: 5 (darunter zweimal mit Elizabeth Taylor) ·
Oscar-Nominierungen: 7 (kein Sieg) ·
Leibliche Kinder: 2

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Ob Richard Burton bisexuell war, ist nicht bestätigt – es gibt nur unbestätigte Spekulationen in Biografien
  • Ob Elizabeth Taylor ihn tatsächlich als „besten Liebhaber“ bezeichnete, ist unbelegt
  • Der genaue Umfang seiner Untreue während der Ehen ist nicht dokumentiert
3Zeitleisten-Signal
  • 1925: Geburt in Wales
  • 1964: Erste Hochzeit mit Elizabeth Taylor
  • 1984: Tod durch Gehirnblutung in der Schweiz
4Wie es weitergeht
  • Burtons Vermächtnis lebt in seinen Filmen weiter – seine Tochter Kate Burton ist als Schauspielerin aktiv
  • Sein Erbe von rund 1 Million Pfund ging an seine Witwe Sally Hay und seine Kinder

Sechs Schlüsselfakten auf einen Blick:

Merkmal Wert
Vollständiger Name Richard Walter Jenkins Jr.
Geburtsdatum 10. November 1925
Sterbedatum 5. August 1984
Beruf Schauspieler
Bekannt für Ehen mit Elizabeth Taylor, Shakespeare-Rollen, siebenfacher Oscar-Kandidat
Kinder Kate, Jessica und Adoptivtochter Liza

Woran ist Richard Burton gestorben?

Richard Burton starb am 5. August 1984 im Alter von 58 Jahren in seinem Haus in Céligny, Schweiz. Als Todesursache wurde ein zerebrales Hämatom festgestellt – eine Gehirnblutung (BBC (öffentlich-rechtlicher Sender)). Der Tod kam laut Britannica (Lexikon) nicht gewaltsam, sondern war die Folge eines medizinischen Notfalls.

Fazit: Burtons Tod war keine Tragödie des Alkohols, sondern die Folge eines plötzlichen medizinischen Ereignisses, das durch jahrelange Gesundheitsprobleme begünstigt wurde.

Welche Krankheit hatte Richard Burton?

Burton hatte langjährige gesundheitliche Probleme, darunter Bluthochdruck, Alkoholkrankheit und Nierenleiden. Diese Faktoren erhöhten das Risiko eines Schlaganfalls, der schließlich die Gehirnblutung auslöste (Biography.com (Biografie-Portal)).

Die Ironie

Burton, der zeitlebens mit Alkohol kämpfte, starb nicht an den direkten Folgen des Alkoholmissbrauchs, sondern an einer plötzlichen Gehirnblutung, die durch seine jahrelangen Gesundheitsprobleme begünstigt wurde.

Wer war die große Liebe von Richard Burton?

Die große Liebe von Richard Burton war zweifellos Elizabeth Taylor. Die beiden lernten sich 1960 am Set des Films „Cleopatra“ kennen und begannen eine Affäre – obwohl beide zu dieser Zeit verheiratet waren (Biography.com (Biografie-Portal)). Sie heirateten 1964 und ließen sich 1974 scheiden, heirateten 1975 erneut und trennten sich 1976 endgültig (Wikipedia (freie Enzyklopädie)).

Was das bedeutet: Die Beziehung zu Taylor überschattet bis heute Burtons eigenständige künstlerische Leistungen.

War Richard Burton Elizabeth Taylor untreu?

Ja, es ist bekannt, dass Burton während seiner Ehen Affären hatte, unter anderem mit der Schauspielerin Claudia Cardinale. Der genaue Umfang seiner Untreue ist jedoch nicht vollständig dokumentiert (Britannica (Lexikon)).

Wer war laut Elizabeth Taylor der beste Liebhaber?

Es gibt eine häufig zitierte Aussage, wonach Elizabeth Taylor Burton als den besten Liebhaber unter ihren Ehemännern bezeichnet haben soll. Diese Behauptung ist jedoch nie bestätigt worden und gilt als unbelegte Anekdote.

Was das bedeutet

Die öffentliche Wahrnehmung von Burton bleibt bis heute untrennbar mit Taylor verbunden. Trotz seiner eigenen künstlerischen Erfolge wird er im kollektiven Gedächtnis oft auf diese eine Beziehung reduziert.

Hatte Richard Burton leibliche Kinder?

Richard Burton hatte zwei leibliche Töchter mit seiner ersten Frau Sybil Williams: Kate Burton (geboren 1957), die später selbst Schauspielerin wurde, und Jessica Burton (Wikipedia (freie Enzyklopädie)). Zudem adoptierte er Liza Todd, die Tochter von Elizabeth Taylor aus ihrer früheren Ehe mit Mike Todd.

Wie viele Kinder hatte Richard Burton?

Insgesamt hatte Burton drei Kinder: zwei leibliche Töchter und eine Adoptivtochter. Kate Burton trat in die Fußstapfen ihres Vaters und übernahm Rollen in Film und Fernsehen.

Die Implikation: Burtons Familienerbe lebt in seiner Tochter Kate fort, die als Schauspielerin selbstständig Karriere machte.

Wer erbte Richard Burtons Geld?

Nach seinem Tod 1984 hinterließ Richard Burton ein Vermögen von etwa 1 Million Pfund (ca. 1,4 Millionen Euro). Seine Witwe Sally Hay und seine Kinder waren die Haupterben. Ein Teil seines Vermögens ging an wohltätige Zwecke (Biography.com (Biografie-Portal)).

Das Muster: Trotz seines Ruhms war Burtons Vermögen vergleichsweise bescheiden – die Million Pfund entsprachen etwa dem Wert eines bescheidenen Anwesens, nicht einem Hollywood-Märchen.

War Richard Burton bisexuell?

Es gibt immer wieder Spekulationen über bisexuelle Neigungen Burtons, die jedoch nie bestätigt wurden. Weder Burton selbst noch enge Vertraute haben sich jemals öffentlich dazu geäußert. Einige Biografien deuten auf mögliche Beziehungen zu Männern hin, bleiben aber im Bereich der Spekulation.

Vorsicht

Die Behauptungen über Burtons Bisexualität stammen aus unbestätigten Quellen und sollten nicht als gesicherte Fakten behandelt werden.

Zeitleiste: Die wichtigsten Stationen

  • 1925: Geburt von Richard Walter Jenkins in Pontrhydyfen, Wales
  • 1943: Erste Bühnenrolle in „The Druid’s Rest“ am Royal Court Theatre
  • 1949: Heirat mit Sybil Williams
  • 1957: Geburt von Tochter Kate (spätere Schauspielerin)
  • 1960: Dreh von „Cleopatra“; Beginn der Beziehung zu Elizabeth Taylor
  • 1964: Erste Hochzeit mit Elizabeth Taylor
  • 1974: Erste Scheidung von Elizabeth Taylor
  • 1975: Zweite Hochzeit mit Elizabeth Taylor (in Botswana)
  • 1976: Endgültige Scheidung von Elizabeth Taylor
  • 1983: Heirat mit Sally Hay
  • 5. August 1984: Tod durch Gehirnblutung in Genf, Schweiz

Klartext: Was gesichert ist und was nicht

Bestätigte Fakten

  • Richard Burton starb an einer Gehirnblutung (BBC (öffentlich-rechtlicher Sender))
  • Er hatte zwei leibliche Töchter mit Sybil Williams (Wikipedia (freie Enzyklopädie))
  • Er war fünfmal verheiratet, darunter zweimal mit Elizabeth Taylor (Biography.com (Biografie-Portal))
  • Seine Witwe Sally Hay erbte den Großteil seines Vermögens (Biography.com (Biografie-Portal))

Was unklar ist

  • Ob Richard Burton bisexuell war, ist nicht bestätigt
  • Ob Elizabeth Taylor ihn tatsächlich als besten Liebhaber bezeichnete, ist unbelegt
  • Genauer Umfang seiner Untreue während der Ehen ist nicht dokumentiert

Stimmen zu Richard Burton

„Richard Burtons enormes Talent, seine ikonische Stimme und sein gutes Aussehen machten ihn zu einem der größten Schauspieler des 20. Jahrhunderts.“

– National Museum Wales (Museumsinstitution)

„Taylor und Burton trafen sich nur noch einmal nach der Trennung, bevor Burton 1984 starb.“

– BBC (öffentlich-rechtlicher Sender)

Fazit: Was bleibt von Richard Burton?

Richard Burton war mehr als der Schatten von Elizabeth Taylor – er war ein wandelndes Paradoxon: ein gefeierter Schauspieler auf der Bühne, ein zerrissener Mensch im Privaten. Seine sieben Oscar-Nominierungen ohne Sieg sind ein Symbol für eine Karriere, die von bemerkenswerter Leistung, aber auch von selbstzerstörerischen Tendenzen geprägt war. Die Auseinandersetzung mit Burtons Biografie zeigt, wie persönliche Kämpfe und künstlerische Größe nebeneinander existieren können – und wie die öffentliche Erinnerung oft auf eine einzige Liebesgeschichte verkürzt wird.

Häufig gestellte Fragen

Wie groß war Richard Burton?

Richard Burton war etwa 1,78 m groß.

Welche Sprachen sprach Richard Burton?

Burton sprach fließend Englisch, Walisisch und Französisch und hatte Grundkenntnisse in mehreren anderen Sprachen.

Wie begann seine Schauspielkarriere?

Seine erste Bühnenrolle hatte er 1943 in „The Druid’s Rest“ am Royal Court Theatre. Später studierte er am Exeter College in Oxford.

Welche Auszeichnungen erhielt Richard Burton?

Er wurde siebenmal für den Oscar nominiert, gewann jedoch nie. Er erhielt einen Tony Award für seine Rolle in „Camelot“ (1961).

War Richard Burton alkoholabhängig?

Ja, Burton kämpfte jahrelang mit Alkoholproblemen, die zu seinen gesundheitlichen Problemen beitrugen.

Welche Beziehung hatte er zu Wales?

Burton stammte aus Wales und blieb seiner Heimat zeitlebens verbunden. Er sprach fließend Walisisch und engagierte sich für die walisische Kultur.

Was war der erfolgreichste Film von Richard Burton?

Sein kommerziell erfolgreichster Film war „Cleopatra“ (1963), der jedoch auch wegen seiner hohen Produktionskosten bekannt ist. Künstlerisch gelobt wurde er für „Who’s Afraid of Virginia Woolf?“ (1966).